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Sternsinger Januar 2022

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ hieß das Motto der Sternsingeraktion. Die Kinder machten dabei als hl. Drei Könige auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam. In vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. In Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellen zusätzlich eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.

Rund um alle Kirchtürme der Gemeinde brachten die „königlichen Hoheiten“ den Neujahrssegen am 08.-und 09. Januar. 

 An der St. Barbara-Kirche in der Waldsiedlung gab es dazu noch eine Neuheit - coronakonform im Freien und mit Abstand und trotzdem auch bei Wind und Wetter noch bequem: Ein Sternsinger-Drive-In. Einfach im Auto vorfahren, Fenster runterkurbeln, den Sternsingern lauschen, spenden und den Segen erhalten.

Weihnachten in St. Franziskus- Impressionen

St. Martin

Einen Artikel der Marler Zeitung mit einem kleinen Film sehen Sie hier >>

In der Martinswoche gab es in den verschieden Ortsteilen Martinsaktionen. Vieles lief unter den Coronabedingungen anders. So waren die Umzüge in der Waldsiedlung nur mit den Schülern ohne Eltern, in Sinsen galt die drei G Regel. Trotzdem kam St. Martin zu den Kindern. Vielleicht denken sie: wie schade.  Aber es gab auch positive Aspekte. Durch die "kleiner Größe" war bei den Kindern eine bessere Aufmerksamkeit gegeben.

Die Schüler verfolgten aufmerksam das Martinsspiel: wie der Soldat Martin sein Herz für den Bettler öffnete und seinen wärmenden Mantel teilte.

Im Kindergarten Herz Jesu wurde den Kindern mit einfachen Geschichten erklärt, wie es auch heute leicht ist das Teilen zu Lernen: z.b. hat ein Kind sein Frühstücksbrot vergessen- wie einfach ist es das ein anderes Kind mit ihm sein Brot teilt.  

Es ist gut, dass so verschieden Möglichkeiten gefunden wurden, die Gestalt des Hl. Martin den Kindern nahe zu bringen.

An Dank an alle Helfer vor und hinter den Kulissen!

Oktoberfest in der Waldsiedlung

Am 29.10.2021 startete um 18:00 Uhr das erste Oktoberfest der hiesigen Pfarrgemeinde im Pfarrheim St. Barbara. Neben typisch bayrischem Essen wurde den Besuchern sowohl Cocktails als auch Wein und Bier sowie unterschiedliche Softgetränke geboten. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte ein DJ. Es wurde ausgelassen gefeiert, getanzt, getrunken und geredet. Erst mit dem Ende der Veranstaltung um 01:00 Uhr verließ ein Großteil der Besucher*Innen das Oktoberfest.   

Insgesamt besuchten das Oktoberfest rund 120 Personen aus verschiedenen Altersklassen und unterschiedlichen Stadtteilen Marls.

Ein besonderes Dankeschön gilt dem jugendlichen Gemeindemitglied Philipp Mast, welcher das Oktoberfest überwiegend organisiert hatte. Hierbei wurde er von vielen jugendlichen Helfer*Innen aus der Gemeinde unterstützt. Diese halfen sowohl beim Auf- als auch beim Abbau sowie am Abend des Oktoberfestes bei der Bewirtung der Gäste. Weiterhin wurden die jugendlichen durch die Projektkoordinatorin Heike Riediger bei der Organisation des Oktoberfestes sowie bei der Umsetzung unterstützt! Hierfür vielen Dank!!!

 

Wanderexerzitien im Osnabrücker Land

Vom 18.-22. Oktober waren 18 Frauen zusammen mit Pastor Müller zu Wanderexerzitien im Osnabrücker Land. Direkt neben der Antoniuskirche liegt das gute Bildungshaus Ohrbeck, wo alle untergekommen waren. Die Tage waren geprägt von Wanderungen, Begegnungen und Besichtigungen. Direkt am 1. Tag stieß die Gruppe beim Laufen auf Überreste eines Arbeitserziehuhgslager von 1944/45. Hauptsächlich ausländische Zwangsarbeiter waren unter unmenschlichen Bedingungen dort untergebracht und viele starben dort.

Am 2. Tag ging es nach Osnabrück. Dort hatte die Gruppe ein sehr gute Domführung mit der Kunsthistorikerin Frau Dorner- selten bekommt man so eine Kirche so gut erklärt. Anschließend ging es noch zur Rosenkranzkirche. Auch hier hat der Krieg Spuren hinterlassen:12 holländische und italienische Zwangsarbeiter fanden bei der Bombardierung im Februar 1945 im Kirchenkeller den Tod. Zusammen mit einer Schule wurde für diese Toten ein "Mahnmal" geschaffen. Abends gab es dann ein Treffen mit 2 Männern aus der Barbara Gemeinde- es war ein reger Austausch. Dort in der Gemeinde hatten sie von dem Biergarten Barbara gehört und im vergangenen Sommer auch ähnlich einen Biergarten gestaltet. Es war beeindruckend wie diese Männer sagten: ja wir engagieren uns aus unserem Glauben- Jesus hat auch die Leute zur Gemeinschaft angestiftet. 

Am dritten Tag ging es zu Fuß 10 km nach Georgsmarienhütte, wo ein Kolumbarium in der Heilig Geist Kirche besichtigt wurde. Beeindruckend war in dieser Kirche die Krypta, an deren Wänden Fresken von Manfred Espeter zu sehen waren, die das Leiden Christi in das Grauen der NS Zeit stellen. (die Kirchenfenster in der Christ König Kirche sind auch von M.Espeter)

Abends kam es zur Begegnung mit dem ehemaligen Generalvikar des Bistums Osnabrück, Herrn Theo Paul.Seine offene Art über ALLE angeschnittenen Themen zu sprechen tat richtig gut.

Zum guten Schluss ging es über Lage, wo die Kreuztracht angesehen wurde, zu Pastors alter Heimat in Neuenkirchen. Das Haus, in dem Pastor aufwuchs befindet sich neben der ehemaligen psychosomatischen Klinik- heute ist dort ein Haus mit Menschen mit Handicap. Schließlich ging es zur Benediktinerabtei in Dinklage. Ein gutes Gespräch mit Schwester Carola zeigte auch noch mal ein erfrischendes Ordensbild- es gibt Schwestern von 38 - 92 Jahre. Ein Schwerpunkt der Benediktinerinnen ist die Gastfreundschaft! Sie engagieren sich auch im sozialen Bereich- haben eine "Martinsscheune"- eine Unterkunft für Obdachlose.

So waren es intensive Tage mit guten Begegnungen, von denen man noch lange zehren kann.

„Herbstferien ma(r)l anders“ - Ferienfreizeit in Sinsen

Unter diesem Motto stand die erste Herbstferienfreizeit in Marl-Sinsen der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus im Zeitraum vom 18.10.2021 bis zum 22.10.2021, welche aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert worden ist.

Es wurden T-Shirts bemalt, eine Fotorallye absolviert, Halloweenkürbisse geschnitzt, gespielt und gemalt. Außerdem wurde gemeinsam gefrühstückt, gebacken sowie gekocht. Insgesamt nahmen 10 Kinder an der gesamten Woche sowie 12 weitere Kinder an einzelnen Veranstaltungen teil.

Neben den einzelnen Tagesaktionen hatten die Kinder besonders viel Spaß bei den Gruppenspielen sowie beim Backen und Kochen.

Es herrschte täglich eine sehr gute Stimmung, welche von Lachen und Freude geprägt war. Besonders schön zu beobachten war, dass die Kinder untereinander rücksichtsvoll agierten, beim Aufräumen und saubermachen halfen und neue Bekanntschaften entstanden.

Ein großer Dank gilt den ehrenamtliche Betreuer*Innen Finja Adam, Lea Franzen, Esther Obschernings, Max Schulmeyer, Lena Uhlenbrock, Lena-Marie Weber und Maja Windeck sowie dem bundesfreiwilligendienstleistenden Jens Meulenberg und der Projektkoordinatorin Tina Schulmeyer, welche die Ferienaktion "Herbstferien ma(r)l anders" organisiert und durchgeführt haben. Durch ihre offene und empathische Art gelang es ihnen schnell eine Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Erst durch die humorvolle Art der Betreuer*Innen sowie durch ihr Engagement wurde die Ferienfreizeit ein voller Erfolg. Vielen Dank !

 

Jugendwallfahrt Assisi - diesmal in Berlin

Eigentlich wollten sich 13 Jugendliche mit Pastor Müller, Wilhelm Heek und ihren Betreuern Ende Juli auf den Weg nach Rom und Assisi machen, aber kurzfristig musste die Fahrt wegen der erschwerten Coroanbedingungen abgesagt werden.

Spontan suchten Pastor Müller und Pastoralreferent Herr Heek  eine Unterkunft in Berlin und so ging es dann am  Mittwoch dem 4. August in die Bundeshauptstadt. Die Gruppe hat eine Unterkunft am Tegeler See: mit U und S Bahn kommt man gut in die Stadt für kulturelle Besichtigungen, nachmittags gibt es am See ein Freibad, das gerne genutzt wird.

 

 

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